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Alt 26-10-2008, 23:07   #31
Geeliwan
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nur ein Punkt, warum bedient der doofe Crat wieder jedes Klischee und hat anscheinend dauernd ne Kaffeetasse in der Hand xD
tztz
Diesmal mit Bier, hoffe das trifft´s eher
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"Bigamie bedeutet, eine Frau zu viel zu haben. Monogamie ist dasselbe"
Rowan Atkinson

<clowny> Ich werde nie verstehen, warum Frauen Katzen lieben...katzen sind unabhängig, gehorchen nicht, kommen nicht herein, wenn man sie ruft, bleiben gern die ganze Nacht weg und wollen, wenn sie zu Hause sind, am liebsten in ruhe gelassen werden und den ganzen tag schlafen..Mit anderen worten, jede Eigenschaft, die Frauen an Männern hassen, lieben sie an Katzen....
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Alt 29-10-2008, 22:34   #32
Localhorst
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nice, schoen das du weitermachst.

und ja damit komm ich klar *ruelps*
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so long



Strahlemann // Herrjeh // Localhost // Localhorst
and some other Crap
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Alt 30-10-2008, 00:39   #33
Geeliwan
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Zeit für Verändrung.

Das Backyard brodelte vor Leben. Kleine und größere Lebewesen, Tieren, Biofreak Carcass´s, Leets, Clawfinger Bully´s, 34-I Helper´s liefen stetig umher, als hätte sie ein Ziel. Als wüssten sie warum sie auf diesem Planeten sind. Als wüssten sie, dass sie eine Aufgabe haben, das sie überhaupt am Leben sind. In der Mitte des Backyards saß eine schlanke, zierliche Gestalt im Schneidersitz. Ihr Kopf war gesenkt als würde sie schlafen.
Sie passte nicht dorthin.
Ein Leet blieb vor dieser Gestalt stehen und drehte den Kopf leicht auf die Seite. „Warum bist du hier?“, schien das Leet fragen zu wollen. „Du passt doch gar nicht hier her. Sei doch glücklich.“
Das Leet schien dabei freundlich zu lächeln.
„Ich weiß.“, flüsterte die Gestalt. „Aber ich weiß grad nicht wohin. Ich glaub ich darf nicht mehr zurück zu dem Ort wo ich her gekommen bin.“
Das Leet fiepte, als würde es nicht verstehen. Nicht verstehen warum die Gestalt so dachte. Es sah die Gestalt mit großen Augen an, als könnte es nicht verstehen, wie man solche Gedanken überhaupt hegen könne.
Die Gestalt fing an das Leet am Kopf zu kraulen. Es gab ein wohliges Schnurren von sich.
Die Gestalt erschrak. Zog die Hand zurück. Guckte ungläubig auf das Leet, dann auf ihre Hände, dann wieder auf das Leet.
„Was ist mit mir passiert?“, fragte sie das Leet. Aber das Leet antwortete nicht, sondern stieß nur ein klagendes Fiepen aus und stieß die Gestalt mit dem Kopf an der Hand an.
„Mach weiter!“, schien es zu sagen.
Die Gestalt nahm den Helm ab und offenbarte dunkle Augen, ein schmales Gesicht und zwei lange Zöpfe die elegant nach hinten herab fielen.
Das Leet kam ein Stück näher. Fast berührte es das Knie der Gestalt und schaute es aus erwartungsvollen, großen und freundlichen Augen an.
Die Gestalt erwiderte den Blick traurig.
„Du willst gar nicht dass ich dich kraule.“, sagte sie leise. „Ich hab ganz furchtbare Dinge getan.“
Ihre Stimme war bitter.
Das Leet legte den Kopf schief als wollte es sagen: „Was auch immer dich bewegt, ich höre dir zu.“
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Alt 30-10-2008, 00:41   #34
Geeliwan
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„Ich habe getötet. Ich habe Menschen umgebracht. Nein, nicht so. Ich hab sie richtig umgebracht. Sie sind tot. Sie werden nie wieder vom Reclaim-System zusammengesetzt und dann wieder irgendwo aufzutauchen.“ Die Gestalt senkte den Kopf.

Das Leet rückte ein Stück näher. Berührte nun ihr Knie und legte den Kopf darauf. Die großen Augen schauten sie mitfühlend an. „Warum denn bloß?“, schienen sie zu fragen. Aber es klang nicht vorwurfsvoll.

„Sie haben meiner Schwester..“
Sie hielt kurz inne.
„Sie haben ihr weh getan. Sie haben sie festgebunden, ihr Metall-Stifte durch den Körper gerammt, ihr den Unterleib aufgeschnitten, ihr mit Zangen ihre Symbionten einfach herausgerissen.“
Sie schluckte.
„Ich...“ Sie schluckte.
Das Leet krabbelte auf ihren Schoß. „Ich bin hier, ich hör dir zu, red einfach weiter. Es wird ok sein.“, schien es zu sagen.
„Ich liebe dieses kleine Mädchen. Wir sind nicht verwandt, aber irgendwie..“
Sie hielt wieder inne. Als müsse sie sich über ihre Gefühle erst selbst klar werden.
„... als wäre sie meiner Schwester. Ja, sie ist wie meine Schwester. Und ich kann dir das einfach nicht richtig zeigen.“ Eine kleine Träne lief ihre Wangen hinunter. Ein leises Schnurren drang aus der Kehle des Leets. Es hatte die Augen geschlossen aber schien der Gestalt ganz aufmerksam zuzuhören.
„Ich will nicht dass sie so wird wie ich. Sie soll lachen. Weiß du, alle Menschen denen ich begegne haben irgendwie Angst vor mir oder sind sehr vorsichtig. Als wäre ich ein bösartiges Wesen. Sie sagen ich sei kalt. Als wäre kein Leben in mir. Sie sagen, ich hätte keine Seele, keine Gefühle, kein Leben. Ich wäre eine Person, die nichts und niemanden an sich heranlässt.
Und das stimmt.“
Der letzte Satz klang ruhig aber bitter.
„Ich weiß einfach nicht mehr wie das geht.“, sagte sie traurig.
Das Leet sprang auf und lief einige Meter weit weg.
„Ja.“, dachte Leeandaara. „Ich kann dich verstehen. Ich würde wohl auch nicht bei mir bleiben wollen.“
Sie senkte den Kopf.
Ein Fiepen drang an ihr Ohr.
Sie blickte auf.
Vor ihr stand das Leet und schaute sie erwartungsvoll an. Dann tat es ein paar tollpatschige Schritte nach vorne um die nächsten Meter immer schneller zu rennen.
Es drehte sich um und blickte Leeandaara aus erwartungsvollen Augen an. Leean guckte verwirrt. „Ja?“
Als sie sich nicht rührte, wiederholte es das Spiel.
Leean schaute verblüfft auf. „Ja.“, sagte sie. „Die ersten Schritte sind immer die schwersten.“
Sie stand auf und ließ sich neben dem Leet in die Hocke sinken und kraulte das Leet unter dem Kinn.
„Falls es so etwas wie einen Gott gibt, hat er bestimmt lauter Engel die so aussehen wie du um sich herum.“
Sie lächelt. Seit langem wieder.
Dann stand sie auf und ging aus dem Backyard.
„Zeit für Veränderungen.“, sagte sie und drehte sich nochmal zu dem Leet um.
Aber es war schon gar nicht mehr da.
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Geändert von Geeliwan (30-10-2008 um 00:53 Uhr).
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Alt 01-11-2008, 14:15   #35
Der TROX
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Geändert von Der TROX (03-11-2008 um 22:30 Uhr).
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Alt 26-11-2008, 22:00   #36
Geeliwan
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Das Wetter hätte nicht passender sein können. Es regnete in Strömen. Also ob der Himmel für sie mit weinen würde.
Fearanoora schaute noch einmal lange über die kleine Stadt Newland City. Über den Ort der ihr solange ein Heimat gewesen war. Mit dem sie einen Neuanfang verband. Und den sie jetzt verlassen musste.
Sie hatte sich bei all den Leuten verabschiedet denen sie viel verdankte, trotzdem hatte sie das Gefühl, jemanden vergessen zu haben. Ein Klos bildete sich in ihrer Kehle.
„Jetzt ist es also Zeit.“, sagte Geeliwan leise. Seine Augen blickten sie traurig an. Er hatte lange versucht sie zum Bleiben zu überzeugen, aber es war nutzlos.
Leeandaara trat einen Schritt vor und Fearanooras Hand und legte ihr ein kleines Büchlein hinein. Während sie dies tat, lief eine Träne ihre Wange hinunter. „Ich werde dich vermissen.“, sagte sie leise. Dann lief sie davon.
Fearoonora schaute ihr einen Augenblick nach. „Ja, ich dich auch. Und ich danke dir für alles.“, dachte sie stumm.
„Und du willst wirklich nicht bleiben?“, fragte Geeliwan mit einen letzten Schimmer von Hoffnung.
Sie schüttelte nur den Kopf.
Geeliwan nahm sie lange in die Arme und drückte sie fest an sich. „Versprich mir, dass du dich meldest.“
Sie nickte.
„Wir bitten alle Passagiere zum Flug 3417 Richtung Erde einzusteigen. Das Shuttle wird um 22:00 Uhr abheben.“
Sie holte einmal tief Luft, aber Geeliwan legte ihr den Finger auf die Lippen.
„Ich weiß.“, sagte er mit einem traurigen Lächeln. „Egal wann, egal wo, ich bin für dich da.“
Ein letzter Kuss auf die Stirn, eine letzte Umarmung. Fearanoora betrat das Shuttle.
„Weil die Welt sich nicht weiter um Hass drehen soll. Deswegen muss ich gehen.“
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Alt 26-11-2008, 22:01   #37
Geeliwan
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Registriert seit: Aug 2005
Ich hätte die Geschichte gern weitergeschrieben, aber im Moment stehen wichtigere Dinge an.
So bedanke ich mich bei allen, die diese Geschichte gelesen haben und mich ermutigten weiterzuschreiben.
Haut rein
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Rowan Atkinson

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Alt 28-11-2008, 20:24   #38
Tendira
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Schade, aber verständlich. So eine Geschichte schreibt sich ja nicht nebenher in 5 Minuten. Ich sag Danke für deine Mühe und hoffe einfach in näherer Zukunft auf neue Geschichten :-)
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Karyl "Tendira" Durousseau
Präsidentin der neutralen Org "Sangreal de Phoenix"
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Alt 04-12-2008, 08:53   #39
Katan
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Ort: Top secret
Hi, habe deine Geschichte nun auch durch. Dein Stil gefällt mir sehr. Gut finde ich auch, wie du die Gamemechanik mit reingebracht hast. Richtig klasse und gut ist auch, das dein Ende so geschrieben ist das man jederzeit eine Fortsetzung bringen kann.

Ok, und noch alle beide Daumen hoch! Wünsche dir alles Gute im real.

Gruß, die Spielerin.

P.S.: Danke für die tolle Story, da bekomme ich fast wieder richtig Lust zu rpl`n. ^^
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Alt 17-11-2009, 11:48   #40
Geeliwan
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Fearanoora´s Herz schlug bei dem Aufruf etwas schneller.
"Alle Passagiere für den Flug 1347-B nach Rubi-Ka werden gebeten, sich am Sicherheits-Terminal einzufinden. Bitte halten sie alle Ausweiß-Sticks bereit und bereiten sie sich auf die Sicherheitskontrollen vor. Sämtliche Waffen sind dem Personal unaufgefordert vorzuzeigen und bei Bedarf abzugeben."

Nun war es also soweit. Nach über einem Jahr würde sie wieder Rubi-Ka betreten. Sie wollte dort nur einen Monat verbringen, Geeliwan und Leean wiedersehen, Freunde besuchen, schauen wie es ihen so ging.
Erinnerungen, Gedankenfetzen huschten vor ihrem mentalen Auge hin und her. Bruchstücke ihrer Vergangenheit auf diesem Planeten, die kein Muster zeigten. Gewalt. Lachen. Krieg. Aliens. Eltern. Familie. Blut. Ein roter Ball mit weißen Punkten. Solis, Opifexe, Nanomages, Atroxe. Sie schloss die Augen, verbannte die Erinnerungen die sich nicht gut anfühlten aus ihrem Gedächtnis und konzentrierte sich auf die guten.
"Zeit sich dem entgegenzustellen.", sprach sie leise zu sich selbst.
Sie holte ihren Persona-Stick hervor und begab sich mit ihrem Gepäck zum Sicherheitsterminal.
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Alt 15-02-2010, 18:35   #41
Geeliwan
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„...eine Frage der Zeit, bis sie wieder zurückkommen würde.“
Geeliwan blickte den Buerocraten fragend an. „Was? ´tschuldigung, war in Gedanken.“
Strahlemann blickte missbilligend und seufzte. „Ich sagte, dass es nur eine Frage der Zeit gewesen ist, bis sie wieder zurückkommen würde. Du hättest sie besser darauf vorbereiten sollen.“
„Und was hätte ich ihr sagen sollen?“, fragte Geeliwan zurück während er weiter Kleidung und andere Gegenstände in Kartons und Koffer stopfte. „Sorry Mädchen, du wirst auf der Erde nicht glücklich werden? 99% der Gesamtbevölkerung der Erde weiß nicht mal dass es Rubi-Ka überhaupt gibt? Sorry Mädchen, die werden dich komisch angucken, weil du ein Opifex bist und nichts mir dir anfangen können? Wer von uns weiß schon, wie´s den Atroxen, Mages und Fexen auf der Erde so geht. Höchstwahrscheinlich werden sie diskriminiert, unterdrückt, was auch immer. Sicher ist sie auf der Erde nicht glücklich geworden, aber war sie es hier?“
Strahlemann überlegte kurz.
„Aber sie muss sich der Sache stellen. Die Vergangenheit lässt sich nun mal nicht ausradieren. Schon gar nicht, wenn sie so prägend ist.“
„Ach was..“, entgegnete Geeliwan gereizt. „Als ob ich das nicht wüsste. Aber ich glaube dass sie dieses Jahr gebraucht hat. Oft gewinnt man eine andere Sicht der Dinge, wenn man sie aus einer notwendigen Distanz betrachtet. Die hatte sie jetzt. Was meinst du denn warum man sie wiedergekommen ist. Um sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Guck sie dir doch an. Sie ist viel entspannter als früher, kontrollierter. Und ich hab den Eindruck, dass sie nach einem verdammten Plan vorgeht.“
„Nach einem Plan? Meinst du wirklich, dass in ihr noch der Gedanke an Rache steckt, in ihr immer noch der Hass brodelt?“
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Alt 15-02-2010, 18:36   #42
Geeliwan
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Fearanoora dreht den Datenstick in ihrer Hand. Wie er in Leeandaaras Hände geriet, hatte sie nie erfahren. Sie las ihn wieder und wieder.:

Betreffend Alien-Aktivitäten zum Zeitpunkt xxx, Sektor Q235-345-Z
Stärke: Große Angriffsverbände in diesem Sektor. Ca. 12 Mutterschiffe, Anzahl Jäger nicht näher benennbar.
Ziele: Vorrangig Passagier-Schiffe und Ladetransporter.
Vorgehen: schnelles Abkoppeln von Jägern vom Mutterschiff. Zielgerichtete Ausschaltung der o. a. Ziele, Abwehrmaßnahmen von Angreifer auch bei hohen Verlusten komplett ignoriert. Hit and Run-Taktik. Primärbewaffnung des Angreifers: Panzerbrechende Torpedos/Raketen mit hoher Geschwindigkeit.
Verluste. 12.343 BRT Material:
davon:
10.200 Waffen und Energiezellen
1000 Nahrungsmittel
1000 medizinisches Zubehör
143 Luxus-Güter (privat)
Verluste:
Angreifer: ca. 14 Jäger, 1 schwer beschädigtes Mutterschiff
Verteidiger: Jäger: 0
10 Frachtschiffe und Transporter
24 militärisches Personal, incl. Piloten
Zivilisten: 1348, incl. Piloten
Ansprüche finanzieller oder materieller Art sind konsequent abzulehnen.
Fazit:
Die Art der Kriegsführung durch den Feind sind durch kluge Planung und rücksichtslosen Einsatz der eigenen Ressourcen gekennzeichnet, sowie eine strickte Einhaltung der Taktik und des vorgegebenen Einsatzzieles. Eine genaue Identifizierung von militärischen Gütern scheint augenscheinlich. Maßgebend zur Erfolgreichen Strategie und Ausführung scheint
„Fleet Admiral Cha-Khazoh. Ab nun Primär-Ziel und rücksichtslos auszuschalten.
In Zukunft ist darauf zu achten das militärische und ihm zuzurechnende Güter in Personentransportern transferiert wird. Zivile Verluste sind unabdingbar, im Verhältnis zum militärischem Wert vernachlässigbar.


Fleet AdmiralChaKhazoh!
„Zeit sich ihm zu widmen“, dachte Fearanoora.


Leeandaaras Tell-Fenster öffnete sich:
„Gesuchte Person in Newland gesichtet, nahe Borealis-Whompa, umgehend ausschalten, Einsatz von Perma-Death-Waffen weiterhin gestattet.“
„Du wirst unvorsichtig!“
„Danke“, sagte Leeandaara und verschwand sofort ins Grid
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Alt 15-02-2010, 23:02   #43
Geeliwan
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Vom Mittelteil ging blass-blaue Glut aus. Blau. Eine kühle Farbe. Vernunft, Planung, Kontrolle. Fearanoora wog den Shen-Stick bedächtig in der linken Hand. Verschwommene Lichter folgten seinen Bewegungen, als sie den Shen-Stick hinter ihrem Rücken schwang, dabei in die rechte Hand wechselte, verschlungene, komplizierte Bewegungen vollführte, ihn in der rechten Hand wirbeln um ihn anschließen in die linke Hand gleiten ließ, um die Bewegung erneut auszuführen.
Kühle. Sie fühlte die Kühle, die Berechnung, sich auf ein einzelnes Ziel zu fokussieren.
Fleet Admiral ChaKhazoh! Sie manifestierte sein Bild vor ihrem imaginären Auge, ließ den Stab auf dieses Bild ein ums andere mal niedersausen.
Der Shen-Stick machte weniger Schaden, als sie es mit ihren steinharten, durchtrainierten Fäusten vermocht hätte, aber er war schneller. Sie war verblüfft gewesen, wie schnell sie die Trainingspuppe zu kleinen Häufen verarbeitet hatte. Schneller als sie es mit ihren Fäusten je gekonnt hätte.

„Werde weiser. Werde schneller. Werde härter.“, murmelte sie vor sich hin während sie weiter trainierte. Der Shen-Stick fing an sich so schnell zu bewegen, dass es mit dem bloßen Augen kaum mehr wahrnehmbar war. Fearanoora verließ sich ganz auf die eingeschliffene Bewegung, dachte nicht nach, handelte instinktiv, wurde schneller und schneller, so dass die Waffe in ihren Hände den Anschein hatte, als wäre sie an mehreren Orten gleichzeitig.
Wie hatte sie dieses Gefühl auf der Erde vermisst.
Keine Buffs. Langsam. Kraftlos. Keine Form von kontrollierter Destruktion. Endlich wieder auf Rubi-Ka. Hier war sie schnell, stark, krafvoll, konnte ihrer Aggression die nötige, gelenkte Bahn verschaffen.
Eine der Trainingspuppen sank ohne Kopf zu Boden, eine zweite wurde in der Mitte gespalten, die dritte zerstob in einzelne Teile, als sei in der Mitte ihres Torsos ein Sprengsatz explodiert.
Fearanoora schloss die Augen. „Atemen!“, sprach sie zu sich und vollzog die gelernte Atemübung. Ihr Puls verlangsamte sich auf Normalniveau, ihr Sichtfeld färbte sich nicht weiter rötlich, sie kontrollierte sich.
Sie atmete kontrolliert und laut aus und ging zum Computer-Terminal um den Damage-Dumper zu befragen.
„217 Schläge – 217 Treffer – Steigerung der Schlaggeschwindigkeit....... errechne...... 7,23 %........
Steigerung des maximal angerichteten Schadens..... errechne....12,87 %.....“, gab eine weibliche, mechanische Stimme zu verstehen.

„Noch fünf Erfahrungsstufen.“, dachte sie. „Noch 5 Erfahrungsstufen Geduld.“
Zeit heilt alle Wunden hatte sie einmal gehört.
„Rache heilt alle Wunden!“
Zeit braucht Geduld, Geduld bedingt viel Arbeit. Arbeit bedingt Fleiß, Fleiß bedingt Disziplin, Disziplin bedingt Beherrschung.
Sie hatte in dem Jahr auf der Erde genug Zeit dies zu lernen. Und zu verinnerlichen.
„Beschreite den Weg! Nicht denken, wissen!“
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Alt 15-02-2010, 23:03   #44
Geeliwan
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„Willst du wirklich gehen?“, fragte Strahlemann.
„Ja“, antwortete Geeliwan. „Es wird Zeit. Hier gibt es nichts mehr für mich zu tun.“
„Was ist mit Feara und Leean? Willst du sie allein lassen?“
Geeliwan hielt einen Augenblick inne.
„Sie sind beide alt genug. Leean hat ihre Entscheidung getroffen, als sie damals ihr Versprechen uns gegenüber gebrochen hat. Es gibt viel was ich verzeihen kann, aber das widerspricht jeglicher Moral!!“ Seine Stimme bebte vor Zorn.
Strahlemann blieb stumm. Er war zu gut geschult um in diesen emotionalen Krieg mit eigenen Truppen einzugreifen.
„Und Feara wird ebenfalls ihre eigenen Entscheidungen treffen. Ich kann sie nicht daran hindern. Irgendwann muss man loslassen.“
Er packte den letzten Koffer in die Yalm.
„Wo werd ich die finden, wenn es nötig ist?, fragte Strahlemann.
Geeliwan steckte ihm einen kleinen Datenstick zu.
„Wenn es nötig wird, wirst du mich nicht finden müssen.“
Der Doctor stieg in die Yalm und brauste Richtung Norden davon.


Ein Zischen ging dicht an ihrem linken Ohr vorbei. Ein zweites Zischen rechts von ihren Beinen und schlug kurz vor ihr im Boden ein, wirbelte Staub auf und nahm ihr kurz die Sicht.
Ein Root nach dem anderen wurde von ihr gecountered, ließ sie nicht stehen bleiben, während sie um ihr Leben lief.
Ihre Lunge fing an sich wie flüssige Säure anzufühlen, bei jeden Atem-Zug rasselte es bedenklich. Ein Schlag und sie wurde nach vorne geworfen, überschlug sich und landete hart auf der Seite. Sofort raffte sie sich wieder auf, währen die von ihr gecasteten HOT´s ihre Wirkungen taten. Aber jedes Mal kamen die 4 Agenten und der Trader ein Stück näher.
Ihr Nano war alle. Keine Möglichkeit zur Flucht.
Ein weiteres Zischen dicht neben ihr, ein weiterer Schlag und sie lag erneut am Boden.
Auf einmal schlugen 4 Geschosse fast gleichzeitig in ihren Körper und ließen sie fast bewusstlos zu Boden sinken. Verwirrt und benommen checkte sie ihre NCU und ihr Equipment. Erschrocken stellte sie fest, das der Summon Shadowweb Spinner MK XI ausgelaufen war.
Nun war sie so gut wie tot.
Sie rappelte sich ein letztes Mal auf, sank aber gleich wieder auf die Knie.
Die vier Agenten erreichten sie und bildeten um sie herum einen Kreis.
„Der Einsatz von Perma-Death-Waffen ist weiterhin gestattet“, grinste einer der Agenten und zückte eine kleine, gezackte Klinge. „Steh auf!“

„„Du hast dich verändert. Ich weiß nur nicht, ob zum guten oder zum schlechten. Irgendwann wird dich die ganze Geschichte einholen.“ Das hatte der Alte zu ihr gesagt, als er ihr den Daten-Stick übergab. Er schien recht zu behalten.
Sie erhob sie schwankend auf die Beine.
Der Agent grinste weiter als er mit der Klinge in Richtung Leeandaaras Hals zielte.
Grand Theft Humidity terminated.
Leeandaara fühlte noch die Klinge am Hals als sie sich das Nano-Kit ins Bein stach und ins Grid flüchtete.
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Geändert von Geeliwan (15-02-2010 um 23:08 Uhr).
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Alt 18-02-2010, 22:42   #45
Localhorst
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Ort: 127.0.0.1
HA!!! ich wusste du machst weiter, sehr schoen. Danke fuer die Fortsetzung, liest sich weiterhin sehr gut und macht Spass


wann gehts weiter, wann gehts weiter *nerv*

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