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Alt 21-06-2009, 12:24   #16
Alexiel Nightw.
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Unausweichlich


Mai – 29477

„Das kann mit ihr nicht so weitergehen. Sie muss wieder antreten.“ Chris lief im Barraum wütend auf und ab. Sereniarsa, eine Shade, und Morpheu5, ein Martial Artist, saßen gemeinsam auf einer Couch, sie bei ihm im Arm. Erendir und Nellodee ebenfalls. „Lass ihr Zeit, sie ist doch bisher mit dem Tod nie derartig konfrontiert worden.“
Morpheu5 war groß gewachsen, dunkelhäutig mit kurzen, blonden Haaren. Die Jugendliche selbst hatte er bisher nicht kennen gelernt, aber schon einiges über sie gehört. Er strahlte eine derartige Ruhe aus, das sogar seine Freundin völlig entspannt war. Sie war eine groß gewachsene, schlanke Opifex. Man konnte sie schon als Dürr bezeichnen. Sie hielt sich aus dem Gespräch raus und döste vor sich hin.

„Den Luxus kann sie sich nicht leisten!“ Der blonde Solitus strich sich mit den Händen über die streng zurück gekämmten Haare und blieb stehen. „Das werden ihre Vorgesetzten nicht dulden!“ Nellodee runzelte die Stirn. „Die da wären?“ Keiner der vier Anwesenden hatte erfahren, für wen die Kleine eigentlich arbeitete. Oder wem sie angehörte. Sie selbst ist dem Thema immer ausgewichen und so hatte keiner weiter danach gefragt. Morpheu5 nahm seinen Tee und lehnte sich wieder zurück.

„Dir hätte klar sein sollen, das Lexi für diesen Beruf nicht geeignet ist. Wie oft hatte ich versucht, dir das zu erklären.“ Alle Köpfe wandten sich der Tür zu. Tarjila hatte ihren Arztkoffer auf dem nächstbesten Tisch abgestellt und gesellte sich jetzt zu ihnen. Sie stellte sich zu Chris und sah ihn ernst an.

„Aber das ist genau der richtige Weg für sie! Sie darf jetzt nur nicht aufhören! Mit jeden weiteren Auftrag wird es besser, das ist alles, was sie begreifen muss!“ Er haute mit der Faust auf die Tischplatte und sofort war die Shade hellwach. Ihr Blick haftete sofort an den Vater von Alexiel und ließ ihn keine Sekunde mehr aus den Augen.
„Gar nichts muss sie“ , brummte Erendir und sah langsam sauer aus. „Die Kleine liebt die Natur, verbringt ihre Freizeit am liebsten draußen, schleppt jedes noch so krankes, verletztes Tier an zum aufpäppeln!“ Er grollte. „Sie hat getan, was du verlangt hast und immer noch reicht es dir nicht!?“

Seine Frau legte ihm eine Hand auf die Seine. „Ruhig bleiben, Schatz.“ Sorge stand in ihrem Gesicht geschrieben. Seit ein paar Monaten wurde die SdF immer wieder attackiert und Mitglieder verschwanden nach und nach. Bis jetzt hatten sie noch keine Spur gefunden, außer wenn Dr. Ike „Gnah“ Arnall es wollte. Keiner von ihnen wusste bislang, was dieser Mann für Ziele hatte.
Aber der Zusammenhalt der Schatten bröckelte. Es gab immer häufiger Streit, Zerwürfnisse und Misstrauen untereinander. Ihr Mann war in letzter Zeit immer schweigsamer geworden. Oft war er mit Cellaryl zusammen, mit dem er sich fest angefreundet hatte. Sie wusste, das etwas Größeres im Gange war. Aber keiner der beiden sprach darüber. Sie beobachtete alle. Außer Sereniarsa sahen alle abgekämpft und müde aus.

Sie wurde in ihren Gedanken unterbrochen als Syliod wieder auf den Tisch haute.
„Es ist doch nur zu ihrem Besten!“ Dann rieb er sich die Augen. Seit Wochen hatte er kaum Schlaf gefunden. Er erinnerte sich daran, in welchen Zustand er Monique vorgefunden hatte, als sie von ihren ersten Einsatz heimkehrte. Er hatte es zwei Tage mit Geduld versucht. Da sie kein Wort mit ihm gewechselt hatte, ihn stattdessen immer nur verschlossen angesehen hatte, riss ihm der Geduldsfaden.
Er hatte sie zum Hauptquartier der Dust Brigade gezerrt und sie gezwungen, den nächsten Auftrag anzunehmen. Und so ging es über vier Wochen weiter. Monique wurde immer stiller, auch ihren Kameraden gegenüber. Sie hatte weiter gemordet. Die Fröhlichkeit und Quirligkeit war verschwunden.


*****

„Moni...“ Destiny schlang ihre Arme um Alexiel, als diese vor Newland am See auf dem Boden saß. Sie hatte die Beine angezogen und die Arme darum geschlungen. Sie starrte auf das Wasser. Die Opifex drückte sie besorgt. „....bitte, erzähl, was passiert ist. Ich seh doch, das du leidest. Mach mir nichts vor.“ Die Solitus versuchte zu lächeln. Es gelang ihr nicht. „Das wird wieder, Tiny. Mach dir keine Sorgen.“
Sie legte ihr Hände auf die Arme von Herzchen und drückte dankbar. „Kann ich dir nicht irgendwie helfen?“ Destiny fühlte sich hilflos. So kannte sie ihre Moni nicht. Sie war auch etwas enttäuscht darüber, das ihre beste Freundin sich ihr nicht anvertraute. Sie hatten doch sonst immer über alles geredet. Während ihrer gesamten Ausbildung hatten sie Kontakt zueinander gehalten. Oft hatten sie darüber gelacht, wie die Einheit heimlich ausgerückt ist, um sich in der Kneipe zu vergnügen. Die Solitus hatte ihr alles so lebhaft erzählt, das die Opifex immer das Gefühl dabei bekam, selbst dabei gewesen zu sein. Das letzte mal als sie zusammen gewesen sind war im Januar, bei ihrer 14. Geburtstagsfeier.

Doch jetzt war alles anders. Monique so in sich gekehrt zu sehen tat ihr weh. Sie legte ihr Kinn auf die Schulter der anderen ab.
„Egal was, lass mich dir helfen.“ Alexiel atmete tief durch, sah sie aber nicht an. „Kannst du mir Informationen beschaffen?“


*****

„Zu ihrem Besten? Du zwingst sie zu etwas, wofür sie nicht geschaffen ist. Und du stehst da und behauptest, es sei zu ihrem Besten?“ Bis auf Morpheu5 und Syliod sahen alle erstaunt zu Sereniarsa, die leise lachte, als sie das sagte. Dann wanderte ihr Blick zu den Augen von Chris und ihre Stimme wurde sanft, aber ernst. „Du handelst zu deinem Besten. Das ist in Ordnung. Jeder hat das Recht darauf, seinen Weg selbst zu gestalten. Aber du solltest dich endlich entscheiden. Auf der einen Seite sagst du niemanden hier, was hinter der Sache steckt. Auf der anderen Seite erwartest du unsere Hilfe. Jede Handlung zieht ihre Konsequenzen mit sich. Das ist unausweichlich.“ Damit schmiegte sie sich wieder an Damon, der schmunzelte, und sah dösig aus. Chris hatte sie angestarrt und die rechte Faust so fest zusammen geballt, dass das Leder des Handschuhs knirschte. „Halt dich da raus!“ Abrupt ging er zur Tür hinaus. Alle sahen ihm nach. Und niemand bemerkte, wie die Shade ihm mit undurchdringlichen Blick nach gesehen hatte.

Geändert von Alexiel Nightw. (25-06-2009 um 14:31 Uhr).
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Alt 22-06-2009, 14:26   #17
Alexiel Nightw.
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Verrat


Juni - 29477

"Bist du dir sicher?" Monique sah Destiny über die Schulter, die am Schreibtisch saß. "100%!" Sie klang aufgeregt. Das Laptop zeigte Daten an, von denen Alexiel nichts verstand. "Und woran siehst du das?" Ihre Verwirrung stand ihr im Gesicht geschrieben, als sie auf den Monitor sah. "Na schau hier", die angehende Fixerin war voll in ihrem Element. "Die linke Sparte zeigt den Decknamen und den letzten Versicherungsvorgang, die mittlere das aktive Signal und in der rechten alle Reclaimvorgänge mit Standort, Datum und Uhrzeit." "Aha. Und weiter?" "Wie du hier sehen kannst hat diese Person das letzte mal vor 12 Tagen ihre Versicherung erneuert. Du musst spätestens alle drei Wochen neu abschließen, sonst läuft die Versicherung ab. Verstehst du?" "Nein." "Na, das hängt mit der DNA und dem Alterungsprozess zusammen. Zudem auch mit deiner Energie. Und Datenmüll."

Alexiel sah Herzchen aufmerksam an, während sie zuhörte. "Datenmüll?" "Ja klar. Stell dir mal vor, jeder würde gespeichert bleiben, der von Rubi-Ka abhaut oder an zu wenig Energie stirbt. Meinst, die haben Leute, die die Daten dieser Leute manuell entfernen?" Destiny schüttelte den Kopf. "Neeeee, mal echt nicht. Wozu, wenn man sich die Arbeit sparen kann? Es wurde ein einfaches Programm erstellt, das halt die Daten von jedem, der länger als 21 Tage nicht gespeichert hat, löscht. Kapiert?" Die Solitus nickte langsam. "Und seine Daten sind gelöscht?" "Ja. Nirgendswo mehr verzeichnet." "Dann ist er wirklich tot", flüsterte Alexiel. Destiny stand auf und umarmte sie mitfühlend. Sie ahnte nicht, das ihre beste Freundin in keinster Weise traurig darüber war.

*****

"Vater ist tot." Eli saß auf einen der beiden Sessel in Moniqes Zimmer. Sie hatte rot unterlaufene, geschwollene Augen vom weinen. "Wie, tot." Alexiel saß im anderen Sessel und sah Eli an. Ihr Interesse hielt sich in Grenzen. "Er ist tot! Er ist nicht reclaimt. Man hat gestern seine Leiche gefunden!" "Wo?" "Außerhalb von Old Athen. Unter den anderen Cyborgs, die die Stadt angegriffen hatten. So ehrlos zu Enden, das hat er nicht verdient." "Ah." Sie stutzt. "Wie, unter anderen Cyborgs?"
Eli wurde langsam ungehalten. Das ihre kleine Schwester so ruhig da saß und nicht mal ihre Augen Erschrockenheit, Schock oder sonstiges zeigten, machte sie wahnsinnig. So kaltherzig konnte sie doch nicht sein! "Er lag mit anderen Cyborgs auf einem Haufen! Sie hatten gestern die Stadt angegriffen!" "Old Athen?" "JA! Gott MONIQUE, hörst du mir überhaupt zu!?"

Eli fing schon wieder an zu weinen. "Was hatte er denn da verloren?" Ein Schniefen von der großen Schwester kam als Antwort. "Ich will wissen, was er da zu suchen hatte." Monique sah ihre Schwester nicht mehr ganz so desinteressiert an. Eli seufzte. Sie sah von Alexiel weg. "Er war einer von ihnen."
Der kleinen Solitus fiel wortwörtlich die Kinnlade runter und sie starrte Eli an. Nach ungefähr einer Minute fasste sie sich wieder. "Was!?" Eli atmete tief durch, während Monique aus ihrem Sitz hochsprang. "Er war was!?" "Monique, bitte, beruhige dich."

Monique ihre Lippen bebten. "Ich soll mich beruhigen!? ICH soll mich beruhigen!?" Ihr Blick wurde verachtend, sogar verabscheuend. "Wir sind CLANER! Er hat uns BELOGEN! Und DU sagst, ich soll mich BERUHIGEN!?!?" Eli stand nun auch auf und sah Alexiel durchdringend an. "Er konnte nichts dafür. Er war wie die anderen ein Experiment von OT. Auch wenn er es nicht wollte, er musste gehorchen. Er kam nicht dagegen an. Vater hat sehr darunter gelitten." "ACH! Und woher weißt du das alles?! Wie lange hast du es schon gewusst!?!" "Seit ungefähr einem halben Jahr." "SO LANGE UND KEINER VON EUCH HAT AUCH NUR EIN TON GESAGT!? DAS IST VERRAT!!!" Die Ältere holte mit dem Arm zur Ohrfeige aus, aber Alexiel fing den Arm ab.

Ihr Blick war vernichtend, als sie Eli ansah.
"WAGE ES NIE WIEDER DIE HAND GEGEN MICH ZU ERHEBEN DU DRECKSSTÜCK! ODER DU KANNST DEINEM VATER FOLGEN!" Eli bekam große Augen. Sie wich zurück, als die Kleine den Arm mit angeekelten Gesichtsausdruck wieder losgelassen hatte. "Monique....Lexi....." Diese stand nun vor Wut zitternd da, den Kopf gesenkt, ihr Gesicht hassverzerrt und die rechte Hand griff zu ihrer Katana. Als sie weiter sprach klang ihre Stimme sehr ruhig. ZU ruhig und sehr leise. "Ich gebe dir einen Vorsprung." Eli sah sie ungläubig an.

Immer noch ungläubig sah sie aus, als die Enforcerin ihren Kopf hob. Die Mimik eiskalt, der Augenausdruck stahlhart. Ihre Pupillen weiteten sich auf das Maximum.
"Lauf!" Die Stimme klang eisig. Sie lief nicht. Sie stand wie angewurzelt da und erkannte ihre kleine Schwester nicht wieder. "Lexi....was.....nein....wir müssen doch zusammen halten...." Alexiels Augen weiteten sich. "Lauf!" Sie konnte nicht. Sie war immer noch zu sehr geschockt darüber, was aus ihrer kleinen Schwester geworden war. "Lass uns reden." 'Lexi. Was ist nur passiert, das du...' Ihre Gedanken wurden wortwörtlich abgeschnitten, als ihr Kopf von den Schultern rollte.

Mit voller Abscheu sah Monique auf die Leiche ihrer Schwester, die dabei war, sich zu zersetzen. 'Ihr hättet es sagen müssen. Ihr habt es nicht getan....und damit Verrat begangen.'


*****

Dann stimmte es also. Chris 'Syliod' Nightwish existierte nicht mehr auf Rubi-Ka. Genau wie Eli gesagt hatte. Trotzdem war alles noch recht verwirrend. Bestand ein Zusammenhang zwischen diesem Arnall, den Attacken und Entführungen der SdF-Angehörigen und den Cyborgs?

Geändert von Alexiel Nightw. (25-06-2009 um 14:33 Uhr).
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Alt 23-06-2009, 08:32   #18
Alexiel Nightw.
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Soooo, 1. Kapitel ist abgeschlossen. Im Moment ist es schwierig, das 2. fertig zu stellen. Ich habe mich in diversen Foren durchgelesen, was damals eigentlich alles passiert ist. Es sei erwähnt, das ich mit Alexiel keine eigenen Plots oder Events hatte. Die Dust Brigade, Arnall, die Cyborgs.....Attacken auf die Sdf-ler, das alles waren Stories von anderen Spielern. 4 verschiedene Geschichten, die Auswirkungen auf meine kleine Lexi hatten. Ich war erst am überlegen gewesen, diese Stränge mit einzubinden, aber dann könnt ich wirklich anfangen, ein ganzes Buch zu schreiben. Zudem hatte ich beiweitem nicht alles von den Stories mitbekommen. Darum bleiben sie eher Randerscheinungen. Die Geschichte rund um Syliod und Coronea hatten dafür gesorgt, das Lexi eine extreme Seite entwickelte.

Meine eigene Storyline fließt da zwar ein klein wenig mit, ist aber bisher nicht relevant. Manchmal hat es eben auch Nachteile, wenn man freies rpg spielt. Ändert aber nichts daran, das es immer einen Heidenspaß gemacht hatte. Es waren alles Stories mit Action und Dramen. Und da einige nie beendet worden sind, stehen noch einige Rätsel aus. ^^ War mehr, als ich in Erinnerung hatte. Und das alles so einzubinden, das es Lexis Entwicklung, sowie Charakter verständlich macht, ist schwieriger als erwartet.

Also habt bitte ein wenig Geduld, ich arbeite dran.

Liebe Grüße,

die Spielerin

Geändert von Alexiel Nightw. (23-06-2009 um 10:50 Uhr).
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Alt 23-06-2009, 09:49   #19
Blackheal
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*grad alles bis zum Ende gelesen hat*
Sehr schoen, lass Dir Zeit und durchwuehl ruhig nochmal das alte Forum. Ist wirklich schwierig das alles zusammen zu fuehren kann ich mir vorstellen. Ist ja auch schon sehr lang her. Da kannst du ruhig auch ab und wann etwas kuenstlerische Freiheit reinbringen *g*
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"The world will look up and shout: "Save Us!" and I'll whisper... No"
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Alt 23-06-2009, 10:08   #20
Shalima
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Sollte ich je in Schuld und Sühne alles aufarbeiten, hab ich das gleiche Problem ...da passt nichtmal mehr der titel durch die 3 Jahre nicht schreiben.

Du packst das schon
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R.I.P. [Tower Battle Outcome] Notum Wars Update: The neutral organization Angels of Rubi-Ka (Gamigo) lost their base in Parnassos.


Shalima: Stolz ein Fixer zu sein
...I'm Back...muhahaha
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Alt 23-06-2009, 10:53   #21
Alexiel Nightw.
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*grinst* Danke, ihr zwei. Und danke für dein Verständnis, Blackheal, was die künstlerische Freiheit betrifft.
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Alt 25-06-2009, 11:18   #22
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Kapitel 2: Symphonie der Zerstörung

Entscheidung




Ende Juni 29478

Monique und der Fixer betraten ein Haus. Es verlief alles routiniert, sie hatte enorm dazu gelernt seit ihrem ersten Auftrag. Sie befanden sich in Old Athen. Es hieß, dass das Paar, welches hier lebte, Verräter waren indem sie für Omni-Tek arbeiteten. Ihre Lippen wurden zu einen schmalen Strich, als sich die Lichtstärke ihrer Nachtsichtsbrille automatisch korrigierte. Aus dem Wohnzimmer waren Stimmen zu hören. Der Fixer deutete auf die Tür, Alexiel nickte knapp und ging leise auf diese zu. Er zog sich zurück vor die Haustür. Dort ging er spazieren und behielt die Umgebung im Auge. Seit dem ersten Auftrag sind die beiden zu einem festen Team geworden. Er seufzte.

Ihm lag viel an ihr. Er hatte mehrmals versucht, es ihr klar zu machen, aber Monique hatte jedes mal abweisend reagiert. Fast kalt. Er dachte an die anderen ihrer Einheit. Daran, wie sich viele den Kopf darüber zerbrachen, warum die Kleine sich so verändert hatte. Er grinste, als er sich daran erinnerte, wie verwirrt sie vor zwei Jahren aus der Wäsche gesehen hatte als sie erfuhr, das sie gar nicht auf einer Enforcer-Akademie war. Nach der Erklärung, warum man sie alle in dem Glauben gelassen hatte, nickte sie nur und sah stolz aus. Stolz darauf, ihnen anzugehören.

Aber von diesem Stolz sah man schon lange nichts mehr. Genauer darüber nachgedacht stellte er fest, das dem seit deren ersten Auftrag so gewesen ist. Sie war zwar nicht mehr so still wie früher, aber schon lange hatte niemand sie mehr lachen gesehen. Selbst ein Lächeln von ihr sah künstlich aus. Ihm war klar, das sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Aber für so etwas war sie einfach zu emotional. So emotional, das sie immer wie ein offenes Buch zu lesen war. Auch wenn die Sprache manchmal schwer zu verstehen war.

Er sah sich unauffällig um. Außer drei weiteren Kameraden, die ebenfalls die Stellung hielten, war niemand mehr zu sehen. Ab 22 Uhr abends war hier selten noch was los in dieser abgelegenen Ecke der Stadt. Außer Wohnansässige und Besucher verirrte sich nur selten jemand hier her, in den westlichen Teil der Stadt.

Seine Gedanken kehrten zu Monique zurück. Im Dezember hatte sie Geburtstag gehabt. Die Party war toll. Sie hatten es richtig krachen lassen! Er grinste bei dem Gedanken daran, was sie alles in sich rein geschüttet hatte. Sie vertrug inzwischen einiges. Auch wenn sie einen Trox noch immer nicht unter den Tisch saufen konnte, wie sie sich jedes mal vornahm. 'Sie wird mal eine tolle Frau sein!' Er überlegte, wie man ihr Herz erobern könnte.


"Hast du schon von dem Attentat dieser N.V.A. gehört? Die haben Wissenschaftler entführt auf ihrem jährlichen Treffen. Von allen Fraktionen sind sie zusammen gekommen." Die Enforcerin wollte gerade die Tür öffnen als sie hörte, was die Frau sagte. Sie zögerte, während sie das Katana samt Scheide in der linken Hand festhielt. "Nicht nur gehört, Liebes. Sieh dir mal diesen Fleyer an. Überall lagen sie verteilt auf den Straßen. Borealis, Newland, Omni-Entertainment, Omni-Trade, Tir, Old Athen und Jobe. Hier steht, das sie sich zu der Entführung bekennen. Und hier, sogar im Gridnet haben sie dieses Bekennerschreiben veröffentlicht!" Die Stimme des Mannes war basstönend. Monique zögerte immer noch. N.V.A.? Bekennen? Es klang nach einer Organisation. Aber sie hörte den Namen zum ersten mal. "Angeblich stellt Internal Operation bereits Untersuchungen an. Der Repräsentant persönlich soll anwesend gewesen sein, als es passierte." "Auf dem Kongreß?" Stille. "Verstehe. Eigenartig. Was der da wohl zu suchen hatte?" "Ist doch nicht wichtig."

"Los, jetzt beeil dich schon! Ich will hier keine Wurzeln schlagen!" Der Fixer stand hinter Alexiel und zischte sie leise, aber sehr ungeduldig an. Die Enforcerin seufzte. Sie hätte gern noch länger zugehört, aber er hatte recht. Sie zog langsam die Klinge aus der Scheide. Diese legte sie leise auf dem Boden ab. Es handelte sich dabei um ein Ritual, das sich entwickelt hatte und ihr sehr wichtig geworden war. Sie richtete sich wieder auf, drehte sich um und trat nach hinten die Tür auf. Der Mann und die Frau wollten aufspringen, doch dazu kamen sie nicht mehr. Mit eiskalter Miene, die Pupillen auf das Maximum geweitet rannte sie halb geduckt auf beide zu. Nur wenige Sekunden später war sie über mit Blut bespritzt. Aber das störte sie schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in diesem Moment.

Ohne einen weiteren Blick auf die Leichen zu werfen verließ sie das Wohnzimmer wieder. Sie hatte es niemanden gegenüber zugegeben, aber sie konnte diesen Anblick nicht ertragen. Zweifel. Woran? Abscheu. Wut. Wut? Worauf? Der Fixer huschte ins Wohnzimmer und fing an, die Einrichtung zu verwüsten. Alexiel nahm die Scheide wieder zur Hand. Die Klingenseite strich über die Haut der linken Hand, über den Handrücken. Sie zog das Katana solange darüber bis sie die Spitze der Klinge in die Scheide einführen konnte. Anschließend fand es seinen Platz an ihrer Hüftseite. Sie wusste, das es nicht lange dauern wird bis ihr Kollege alles so hergerichtet hatte das es anschließend nach einen Raubmord aussehen würde. Die Trader waren immer erfreut über die Beute, die er mitbrachte.


"Bist du fertig?" Sie hatte sich mit dem Rücken zur Wand gestellt und die Arme verschränkt. "Nein." Er raste an ihr vorbei und begann damit, den nächsten Raum zu präperieren. Dabei verursachte er Lärm. Monique seufzte. Ihm machte die Sache jedes mal richtig Spaß, das merkte man. Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte. Die komplette Einheit war fanatisch bei der Sache. Die Zeitungen waren immer wieder vollbombadiert mit Todesanzeigen und Artikel über die ungeklärten Fälle. Sie runzelte die Stirn. Eine Frage beschäftigte sie immer mehr. Warum waren nie Neutrale bei Aufträgen betroffen? Es kam ihr eigenartig vor. Doch sie wusste auch, das sie darauf keine Antwort bekommen würde. Den Rest ihrer Einheit interessierte es nicht, sie vertrauten blind der Führung. Der Führung der Dust Brigade.

Zweifel. Zweifel, die an ihrer inneren Tür klopften und darauf warteten eingelassen zu werden. Der Fixer war inzwischen im Schlafzimmer angekommen. Danach würde nur noch ein Zimmer übrig bleiben. Die Wohnung war klein, aber gemütlich. Die Einrichtung einfach, aber familiär eingerichtet. Sie stutzte. Familiär? Sie sah auf die Wand gegenüber und erst jetzt registrierte sie, das sie die ganze Zeit auf Bilder gesehen hatte. Bilder, die das Ehepaar zeigten. Bilder mit dem Ehepaar und einem Baby. Nur das Baby. Ihr Blick wanderte weiter. Bilder eines kleinen Jungen, wohl so ein Jahr alt. Wieder Bilder mit ihnen zusammen. Und Bilder des Jungen mit anderen Erwachsenen zusammen.

Alexiel erstarrte förmlich, als ihr klar wurde, WAS sie sah!

Geändert von Alexiel Nightw. (15-08-2009 um 01:19 Uhr).
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Alt 25-06-2009, 12:38   #23
Dyani
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Super toll geschrieben, bin gespannt wie es weiter geht *hibbelig bin*
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Alt 25-06-2009, 13:18   #24
Alexiel Nightw.
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"Fett! Sieh mal, was ich gefunden habe!" Er hielt ihr einen Perennium Beamer vor die Nase, während er zärtlich mit der freien Hand darüber strich. "Da liegt so was tatsächlich unter einem Bett rum. Was für eine Verschwendung."
Der Perennium Beamer war für viele Fixer zur Standardwaffe geworden. Er besaß einen guten MaxDamage, einen sehr guten MinDamage, was besonders gegen die AC-starken Gegner der Shadowlands von grossem Vorteil war. Ausserdem eine sehr hohe Geschwindigkeit, so dass man ihn schon sehr früh bei niedrigeren AggDef-Einstellungen immer noch auf 1/1 abfeuern konnte.

Der Fixer machte gerade den Eindruck, als hätte er seine Frau für's Leben gefunden.
"Wenn du mit einen Burst raushaust....BAMM!" Er brüllte es so laut, das Monique vor Schreck fast umgefallen wäre. Völlig aus Gedanken gerissen starrte sie ihn an. Was war?

Die Stille wurde unterbrochen durch ein Weinen. Er wirbelte herum, die Waffe im Anschlag. der Opifex grinste und ging auf das Zimmer zu, das er bisher in Ruhe gelassen hatte. Alexiel rannte an ihm vorbei, stellte sich vor ihm und breitete die Arme aus.
"Lass uns gehen! Wir sind hier fertig!" Die Solitus sah ihn bittend an. Sie dachte nicht daran, das er das gar nicht sehen konnte wegen der Brille. "Komm schon Lexi, wir dürfen eh keinen überleben lassen. Ich will es doch nur erlösen, hat jetzt eh keine Eltern mehr." Er zuckte mit den Schultern.
"Nein, lass es in Ruhe. Es kann uns eh nicht verraten. Also los jetzt."
Er sah sie ungefähr eine Minute lang schweigend an. Dann schob er sich an ihr vorbei und betrat das Zimmer. Das Kind weinte immer noch. Alexiel ihre Lippen wurden zu einen schmalen Strich und sie ging hinter ihm her. Der Fixer hob den Beamer an, er zielte auf das Gitterbett.

"Warte, lass mich das machen. Wenn schon, dann so schnell und schmerzlos wie möglich!" Wieder stellte sie sich vor den Fixer, mit dem Rücken zu ihm. Sie stand bewusst zwischen ihm und das Kind, während sie auf das Bett zuging.
Er rollte mit den Augen. Aber vielleicht war das der Weg, um ihr Herz zu erobern? Der Opifex trat hinter sie mit keinen Meter Abstand zwischen ihnen.
"Du hast Recht. Wenn wir den Befehl schon ausführen müssen, dann soll es nicht leiden. Kann ich gut verstehen." 'Einen Schei*dreck verstehst du!' Während ihr dieser Gedanke durch den Kopf schoss nahm sie das Katana, zog es aus der Scheide und legte diese langsam auf dem Boden ab. Er beobachtete sie dabei.

Sie sah auf den Jungen herab, der mit dem Weinen aufhörte und sie still ansah. Während der Fixer noch näher heran gekommen war, hatte sie das Katana mit beiden Händen gepackt. Die Klinge richtete sich über den Jungen nach unten, während dieser mit den Händen danach zu greifen versuchte. Moniques Hände waren ruhig. Sie selbst war ruhig. Zu ruhig.

"Sag mal, Bubblefish, wann hast du dich das letzte mal abgesichert? Und wusstest du, das Kinder nicht gespeichert werden können wegen zu wenig Lebensenergie?" Die Frage verwirrte den Angsprochen. "Das letzte mal heute, bevor wir aufgebrochen sind. Und ja sicher weiß ich das. Was meinst du denn, wer vorher die Daten der Leute löscht, bevor wir den Auftrag ausführen?" Ihre Lippen wurden zu einen sehr schmalen Strich und ihre Hände verkrampften sich um den Griff.
Der Junge lachte Monique an und streckte die Arme nach ihr aus.
"Ach, du kannst das? Du musst verdammt gut sein in deinem Gebiet." Er lachte selbstgefällig. "Kinderspiel." Sie drehte den Kopf seitlich, sodass sie ihn sehen konnte. "Für dich ist alles hier nur ein Spiel. Oder?"
Er hörte mit dem Lachen auf. "Nein. Für mich ist das hier meine Lebensaufgabe. So wie bei dir auch. Bald wird der Tag kommen und die Gerechtigkeit wird gesiegt haben!" Er klang nun euphorisch und felsenfest überzeugt von seiner Sicht der Dinge. Sie fing an, sich vor ihm zu ekeln.

"Hast du dir je mal die Frage gestellt, ob wir nicht belogen werden? Ob wir vielleicht die Bösen sind und unsere Opfer die Guten?" Er dachte nicht eine Sekunde darüber nach. "Natürlich nicht! Zweifelst du etwa an den Absichten unserer Organisation!?"
Eine Minute herrschte fast Stille. Nur das Gegluckse und Lachen des Jungens war zu hören. Er strampelte mit den Beinen und immer noch mit den Armen, die nach ihr ausgestreckt waren. "Dada."
Sie sah aus den Augenwinkeln heraus den Kleinen an. Ihre Miene wurde eiskalt und die Pupillen weiteten sich.

"Bis gerade eben ja!" Noch während sie sprach drehte sich blitzschnell die Spitze des Katanas. Ihr Körper folgte der Richtung ihres Gesichtes und einen Schritt nach rechts. Die Spitze raste seitlich an ihr vorbei auf den Fixer zu. Dieser sah ungläubig Alexiel aus weit aufgerissenen Augen an.

"Ich kündige!"

Er hatte die beiden Worte gehört. Er sackte langsam zu Boden und sah ungläubig auf die Klinge runter. Ein Rucken ging durch seinen Körper und er spuckte Blut, welches langsam aus seinen Mund quoll. Er grinste verzerrt.

"SAG IHNEN DAS!"

Sie stieß die Klinge bis zum Schaft weiter und sah dabei zu, wie das Leben aus ihrem ehemaligen Kollegen wich. Und zum ersten Mal in ihrem Leben fand sie Gefallen daran.


*****


Es klingelte an der Tür. Der ältere Herr sah erstaunt auf die Uhr an der Wand seines Schlafzimmers. Es war bereits halb eins morgens und er wollte zu Bett gehen. Er stand auf und ging zur Tür. Er sah auf den Monitor daneben. Er traute seinen Augen kaum und riss die Tür auf.
Ungläubig sah er auf einen Sitz herab, in dem ein kleiner Junge saß. Dieser lachte und streckte ihm strahlend die Ärmchen entgegen. Ausgehfertig angezogen und einen Schnuller per Kette an seinen Hosenträger befestigt. Der Mann sah sich noch mal um. Niemand zu sehen. Er hörte Gröhlerei aus dem 'Cup', eine Kneipe in West Athen.
Schnell nahm er den Jungen samt Sitz mit hinein. Er löste die Sicherheitsgurte und nahm ihn auf die Arme. Er sah seinen Enkelsohn verwirrt an, während dieser ihm fröhlich ins Gesicht patschte. Dann bemerkte er etwas im Sitz, worauf der Junge wohl gesessen hatte. Ein Zettel. Er nahm ihn und las die Nachricht:

"Sie sind nicht mehr sicher. Nehmen Sie ihn und bringen Sie sich in Sicherheit."

Geändert von Alexiel Nightw. (11-08-2009 um 03:47 Uhr).
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Alt 05-07-2009, 18:26   #25
Delgado
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Bitte meeeeehr. Echt gut geschrieben. Vor allem weckt es nostalgische Gefühle *g*
Und was die künstlerische Freiheit betrifft: Ohne die gehts nicht - hatte/habe meine Geschichten auch immer *hust* leicht *hust* abgewandelt.
Wenn sich wer beschwert, dann soll er erstmal wieder Ingame kommen - dann kann er immer noch meckern *g*
__________________
Lamont "Cranston"

The wind rises electric. She's soft and warm and almost weightless. Her perfume is sweet promise that brings tears to my eyes. I tell her that everything will be all right; that I'll save her from whatever she's scared and take her far far away. I tell her that I love her.
[silenced gunshot]
The silencer makes a whisper of the gunshot. I hold her close until she's gone. I'll never know what she was running from. I'll cash her check in the morning.

The Man, Sin City
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Alt 05-07-2009, 21:17   #26
Ashka
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Ort: Jobe Harbor
Süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüße!
Weiter machen. =)

Wirklich gut geschriebn und macht Laune auf mehr!
__________________
Ashka ~ Doctor of OmniTek.


Doch du gehst dein Weg, allein unter allen.
Nicht um gemeinsam zu stehen, nur um einsam zu fallen.
Hast du früher noch gedacht wir wären alle vereint,
ziehst du heute in die Schlacht und hast jeden zum Feind.

Du bist einfach nur perfekt!
17.06.2008 - Das pure Glück wiegt 3740 Gramm.
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Alt 08-07-2009, 12:30   #27
Alexiel Nightw.
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Entführung


August 29478

Seit einigen Tagen vermutete er, das man sie systematisch verfolgte und aushorchte. Er war der Meinung, von einem Agenten verfolgt zu werden. Von einem mittelgroßen Fex. Erendir fiel auf, das dieser immer öfter in der gleichen Umgebung vorzufinden war, in der er sich befand. Er sah nicht zum Fex rüber, der gerade auf einer Bank saß und Zeitung las.
Die Einkaufsstraße in Old Athen war mit regsamen Treiben gefüllt wie jeden Tag. An der Architektur der Geschäfte konnte man sehr gut erkennen, das diese Stadt einst der Firma angehörte. Sie waren dunkel, symetrisch konstruiert und alle gleich. Sie ragten in die Höhe, sodass man sich schon etwas klein vorkommen konnte in deren Schatten. Frauen gingen shoppen, Männer trugen genervt die Einkaufstaschen. Stellenweise kam es zum dichten Gedränge.
Als der Soldat vor der Tür eines Geschäftes stand, holte er etwas aus seiner Bomberjacke heraus und schaltete es an. Kurz darauf blinkten verschiedenfarbige Punkte auf dem Display. Er gab Koordinaten ein und wartete. Das Datapad zeigte ihm kurz darauf einen Namen an: 'Holmes'. Er steckte das Datapad ein und betrat das Geschäft. Eigentlich wollte er nicht einkaufen, aber vielleicht würde der Fex ihm folgen. Devin sah sich die Auslagen an, wobei er immer die Tür im Auge behielt. Nichts von Interesse war dabei gewesen. 10 Minuten später verließ er das Geschäft wieder. Von diesem "Holmes" war nichts mehr zu sehen. Rasch machte er sich auf den Weg nach Hause, um sich für die Party seines besten Kumpels Cellaryl fertig zu machen. Er achtete genau auf eventuelle Verfolger. Aber niemand fiel ihm auf an diesem Vormittag.


*****

"Komm zur Brigade zurück." Alexiel stand vor Coronea und ihre Schwester sah sie vom sicheren Abstand aus an. "Du bist immer noch Gesprächsthema Nummer eins. Du weißt, was das für die Zukunft bedeutet?" Die Enforcerin nickte. "Sicher. Aber ich kann nicht anders. Schließlich besitze ich,...", sie grinste leicht spöttisch, "....im
Gegensatz zu anderen, ein Ehrgefühl. Ihr seid alle Mörder und Heuchler. Ihr gehört ausradiert." Eli knirschte leise mit den Zähnen. "Hör endlich auf, auf Vater rum zu trampeln! Er besaß Ehre und Stolz! Genau wie die Brigade! DU bist hier die Verräterin!" Die 16 - jährige lachte. "Ja klar! Ich geh dann mal wieder." "Warte!" Die Jugendliche blieb stehen und sah der Großen abwartend entgegen. "Das hier gehört dir." Diese hatte die ganze Zeit einen Rucksack in einer Hand gehalten und schleuderte ihn fast in Alexiels Arme. "Er wollte, das du das bekommst!" Damit drehte sie sich um und verließ Broken Shores per Grid. Monique hielt den Rucksack zwischen den Händen und drehte ihn betrachtend hin und her. Er sah normal aus. Sie stand auf dem Steg und blickte auf das Wasser. Sie überlegte, ob sie die Tasche nicht einfach hinein werfen sollte, aber die Neugier siegte. Auch wenn sie mit ihrer Adoptivfamilie abgeschlossen hatte, sie wollte wissen, was drin ist.

Sie digitalisierte sich in das Grid und kurz darauf stand sie in Tir, im Norden der Stadt. Links befand sich das "Rebells", ihre neue Lieblingslokalität. Der Hofplatz war schön. Eine quadratische Grünfläche mit Bäumen, Blumen und Zierfelsen. Es war nie viel los, dennoch genug, das man fast immer irgendeinen antreffen konnte. Oft saßen hier Leute tagsüber stundenlang auf einen der Felsen und beobachteten abwartend das Grid. Alexiel hatte mal einen gefragt, worauf er warte.
"Auf Omnis, die blöde genug sind, hier raus zu kommen." Sie lächelte ein wenig und ging weiter. Claner hatten es schon nicht leicht. Aber sie selbst fände es öde, da rumzuhocken und darauf zu warten, das sich mal ein Feind blicken lässt. Außerdem gab sie die Hoffnung nicht auf, dass der Konflikt verbal gelöst werden konnte. Die zwei Sonnen brannten herab und es war sehr heiß heute.

Sie betrat Backyard 5, zeigte der Wache dort ihren Ausweis. Die Frau nickte ihr freundlich lächelnd zu. Auf dem Weg zu den Apartements kramte Monique ihren Key hervor. Sie könnte heute schwimmen gehen, das wäre eine Möglichkeit. Mit Destiny hatte sie sich erst zum Abend verabredet, sie hatte heute den letzten Tag ihrer Abschlussprüfung. Sie kam vor einer Tür zum stehen, die einen kleinen Unterschied zu den anderen aufwies. Diese Tür hatte eine kleine Extratür unten. Die Karte sauste durch den Schlitz und fast geräuschlos glitt die Tür auseinander. Kaum eingetreten hatte sie sich wieder geschlossen. Es war ein gemütliches Apartement geworden. Die Flurwände waren bestückt mit allerlei Klingenwaffen. Dort hing zum Beispiel das Desolator von Uklesh, dem stärksten Gegner aus dem 'Temple of three Winds'. Ebenfalls aus dem Tempel hing die Frostsense darunter. Eine Pained Panther sowie ein großer, schwerer Hammer gesellten sich mit hinzu. Monique grinste. Sie hatte eine Leidenschaft für das Sammeln derartiger Waffen entwickelt. Ihre Trophäen. Und keine davon mochte sie missen. Den Flur hatte sie selbst mit roten Teppich ausgelegt und blaue Lavalampen sorgten für eine angenehme Athmosphäre, die aber auch irgendwie düster wirkte.

Die nächste Tür öffnete sich. Links und rechts standen zwei große Töpfe mit Grünpflanzen als Inhalt. Hier sah es wesentlich heller und freundlicher aus. Sie legte ihre Tanke auf dem Rüstungsständer, das Katana und die Gofle im Waffenständer ab. Den Rucksack stellte sie daneben ab. Ihr nächster Gang war der kleine Kühlschrank, dem sie erst ein mal ein Bier entnahm. Sie selbst merkte es nicht, aber es gab inzwischen keinen Tag mehr, wo sie nicht trank. Nachdem die Dose geleert war, zerknüllte sie diese mit einer Hand und warf sie in den Müllschlucker, wo diese sofort von Bots zersetzt wurde.

Sie ging duschen. Immer wieder rieb sie über ihre Haut, obwohl diese längst sauber war. Seit ihrem ersten Auftrag litt sie unter extremen Wasch- und Ordnungszwang. Dieser wurde mit der Zeit immer schlimmer. Auch das war sie sich nicht bewusst. Aber der Zustand ihrer Wohnung verriet es. Der schneeweiße Teppich im Wohnzimmer hatte nicht einen einzigen Fleck. Die Landschaftsbilder an den Wänden wiesen nicht ein einziges Staubkorn auf. Und alles hatte seinen festen Platz und war präzise, linear gestellt oder gelegt. Sie hatte sich so viele Reinigungsbots besorgt, das der Schmutz nicht den Hauch einer Chance hatte.
Als sie fertig war zog sie sich eine blaue Hotpants, darüber einen weißen Minirock an. Dazu wählte sie ein blaues Oberteil, das gerade mal das Notwendigste verdeckte. Nachdem sie noch ihre schlanken Füße in weiße Riemchensandalen gesteckt hatte nahm sie den Rucksack, holte sich ein zweites Bier und setzte sich auf die kuschelige, orangene Couch, die mehr knautschige Kissen beherbergte als gut war. Sie hatte gerade einen Schluck getrunken, wobei sie nachdenklich die Tasche betrachtet hatte, als ein leises Geräusch Besuch ankündigte.

Sie musste nicht aufsehen um zu wissen, um wen es sich dabei handelt.
"Na, auch mal wieder da? Hast du dich wieder fleißig vermehrt?" Sie grinste Bordan an, der erst einmal zu seinem Körbchen stolzierte. Daneben stand eine kleine Metallschüssel, die per flachen Deckel abgedeckt war. An der Seite war der Name "Bordan" eingraviert. Das Leet stieß mit einer Pfote gegen einen Druckknopf und der Deckel öffnete sich mittig, die beiden Deckelhälften glitten nach außen. Kurz darauf schlabberte er Wasser und futterte Grünzeug mit kleinen Insekten. Monique beobachtete ihn ein Weilchen, während sie über die schönste Nebensache der Welt nachdachte. Zumindest wurde es als solches bezeichnet. Sie selbst hatte keine Ahnung davon, aber neugierig war sie schon darauf. Dann fiel ihr der Rucksack wieder ein. Sie öffnete ihn und fing an, diesen zu leeren. Als erstes holte sie ein Formular heraus. Sie runzelte die Stirn. Es war ein Blankoformular von Omni-Tek. Akurat legte sie es vor sich auf dem gläsernen Wohnzimmertisch ab. Dann zog sie einen ID-Chip hervor. Nachdenklich betrachtete sie diesen von allen Seiten und legte ihn dann ebenfalls ab. Als nächstes kam ein Mantel zum Vorschein. Sie faltete diesen auseinander und besah ihn sich von allen Seiten. Es war einer von Omni-Tek mit dem Logo vorne drauf. Da war auch noch ein Zeichen, aber damit wusste sie nichts anzufangen. Sie legte ihn ab und kramte weiter. Eine Schachtel Pralinen. Sie betrachtete verwirrt die Verpackung. Was sollte das? Sie legte sie ab. Dann holte sie ein Lederband hervor. Das Band sah sehr alt aus. Darin eingewickelt ein faustgroßer Rubinstein. Zusammen konnte man es locker als Kette tragen. "Das ist ja mal schräg", murmelte sie. Zuletzt holte sie ein eingerahmtes Foto hervor. Sie besah es sich. Es handelte sich um das Foto, das immer auf dem Sideboard im Esszimmer gestanden hatte. Sie stellte den Rucksack akurat auf dem Boden ab und lehnte sich zurück. Was sollte das alles zusammen ergeben?

Bordan hatte zu Ende gefressen und gesellte sich nun zu Alexiel. Er ließ sich von ihr anheben und auf dem Schoß absetzen. Dort drehte er sich mehrmals im Kreis, bis er eine bequeme Position gefunden hatte, und rollte sich zusammen. Fast geistig abwesend kraulte sie liebevoll sein Fell.


*****

Zur gleichen Zeit an einem anderen Ort ging Destiny "Herzchen" Kirklin von Old Athen durch den Whompa nach Tir. Die schwarzen Haare hatte sie hinten locker mit einem Band zusammen gebunden und reichten fast bis zur Tailie. Die Prüfungen hatte sie endlich hinter sich und es bestand kein Zweifel, das sie in allen Fächern mit glatter 1 abgeschlossen hat. Das Leben war herrlich und jetzt auf zu Moni ins Rebells und feiern! Sie ging die gepflasterten Straßen entlang und grüßte freundlich, aber schüchtern die Wachen der Sentinels, die patroullierten. Sie sah zum Tower des Council of Truth rüber. Der Turm ragte in die Höhe und das Gebäude wirkte stolz. Sie lächelte und wandte sich nach links. Sie ging auf den Marktplatz, der von einen Kanal umgeben war. Über eine betonierte Brücke erreichte sie diesen. Am Brontostand kaufte sie sich einen Burger. Während sie weiterging, Richtung Norden, aß sie ihren Imbiss. Sie bemerkte nicht, das sie verfolgt und beobachtet wurde. Sie aktivierte ein Beschleunigungsprogramm und raste durch die nächsten Straßen. Ihre Augen leuchteten dabei glücklich. Sie liebte den Geschwindigkeitsrausch! Da kam schon das Rebells in Sicht. Sie bremste gekonnt davor und deaktivierte das Programm. Sie betrat das Gebäude mit Vorfreude auf die kommende Partynacht. Und während sie sich freute spürte sie einen Schlag auf den Hinterkopf, dem Dunkelheit folgte.

*****

Alexiel hatte die ganzen Sachen wieder in den Rucksack verstaut. Nur den Rubinstein nicht, diesen trug sie nun um den Hals. Irgendwie erschien es ihr richtig so. Bordan hatte sie im Körbchen abgesetzt. Dieses war geflochten und wurde täglich von ihr mit frischem Gras gefüllt. Der Korb selbst wurde so gebaut, das es die Form einer kleinen Höhle hatte. Sie verließ ihr Apartement und atmete draußen erst einmal die Luft ein. Der Abend war gerade angebrochen. Dann beeilte sie sich. Es gab einen Grund zu feiern! Nein, zwei heute! Tiny's Abschlußprüfungen und Moni's Freiheit! Sie vergaß augenblicklich den Rucksack und verließ den Komplex. Das Schild über Rebells leuchtete einladend. Es war auch zu ihrem Ärgernis die einzige Beleuchtung dieses idyllischen Fleckchen. Sie ging darauf zu. Die Tür öffnete sich und sie spazierte rein.

*****

Geändert von Alexiel Nightw. (15-07-2009 um 13:16 Uhr).
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Alt 08-07-2009, 12:40   #28
Alexiel Nightw.
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Die kleine Enforcerin wartete vergeblich. Destiny tauchte einfach nicht auf. Sie verspätete sich bereits um 32 Minuten. Das war untypisch für sie. Die Fixerin war berühmt-berüchtigt für ihre Überpünktlichkeit. Normalerweise hätte sie schon längst da sein müssen, Monique entgegen grinsend und dann hätte sie die Solitus, wie immer, damit geneckt, das diese grundsätzlich ein paar Minuten zu spät dran war. Aber heute war dem nicht so. Sie lief schon länger auf und ab, während der Bartender ihr beunruhigt dabei zusah. Laufende Gäste machten ihn grundsätzlich nervös. "Noch ein Bier, junge Frau?" Alexiel blieb stehen und schüttelte den Kopf. Dann hielt sie es nicht mehr aus und rannte raus. Sie musste einen Unfall gehabt haben. Anders konnte sie sich nicht erklären, warum die Opifex nicht an ihr Comgerät ging. Sie aktivierte ihr Com und wählte die Nummer von Onkel Devin. "Lass sie frei und nimm mich an ihrer Stelle!" Alexiel stutzte und blieb stehen. "Devin, ich bins. Lexi. Was ist los?" Sie hörte aufgeregte Stimmen im Hintergrund. Sie hörte Allamande, Nellodee, Tarjila, Elmara und Morpheu5 heraus. "Komm in die Stadt und lass die Leitung frei." Und schon hatte er aufgelegt. Was war da los!?!

Sie bekam ein mehr als ungutes Gefühl, als sie sich aufmachte zu ihrer Yalm. Sie stieg ein und gab die Koordinaten der Stadt ein. Diese befand sich in der Nähe des Foremans in Longest Road. Kurz darauf startete sie los per Autopilot. Ihre Yalm war ungewöhnlich. Die Sichtfenster wurden durch blickdichte Scheiben ersetzt. Ihre Amaturen zeigten nur per Radar die Umgebung. Nur sehr wenige wussten, das sie von klein auf an Höhenangst litt.

Nach ungefähr 20 Minuten war sie endlich da. Als sie ausstieg stellte sie als erstes fest, das es in Strömen regnete. Doch es war ihr egal, das sie völlig durchnässt war, als sie beim Hauptquartier Sturm klingelte. Während sie wartete überlegte sie, wen es wohl dieses mal erwischt hatte. Zumindest war ihr jetzt klar, warum Herzchen sie versetzt hatte. Und das sie in so einer Situation nicht an ihr Comgerät dachte war verständlich für Lexi. Die Tür wurde aufgerissen und sie huschte hinein. Tarjila sah Alexiel an, dann umarmte sie sie stumm, nahm sie bei der Hand und führte sie in den Barraum. Da waren sie alle versammelt. Sie saßen gemeinsam an einem Tisch und sahen mehr als besorgt aus.

Erendir maschierte auf dem roten Teppich im Kreis herum. Er befand sich in einer Verfassung, in die sie ihn nie zuvor gesehen hatte. Man konnte ihm die absolute Hilflosigkeit ansehen. Mit mulmigen Gefühl sah sie sich weiter um. Tarjila stand neben ihr.

Morpheu5 saß auf einem Sessel. Sie kannte ihn bisher nur von Hallo sagen. Er sah zornig aus.

Duilya "Elmara" Irithyl, die Fixerin, die Alexiel ein mal ungefragt in einer Kneipe geküsst hatte. Lexi konnte sie seitdem auf den Tod nicht mehr ausstehen. Aber auch sie sah besorgt aus.

Salvador "Allamande" Caris, Agent, Mitte 20. Der erste Mann, den die Solitus nicht als zu alt empfindet. Kurz schlug ihr Herz höher, aber bei seinem Gesichtsausdruck sank es schon wieder tiefer. Er saß sehr ruhig da, ihm war nicht direkt anzusehen, wie es ihm ging. Aber er sah sehr ernst vor sich hin. In den Opifix hatte sie sich schon vor einigen Monaten verliebt, seitdem versuchte sie eigentlich, eine Dame zu werden.

Und da saß Nellodee. Sehr gefasst und sehr ruhig. Jeder, der die Adventurin kannte wusste, das sie gerade eine Fassade aufrecht erhielt für sich selbst. Nur die Blässe in ihrem Gesicht verriet ein wenig, wie es in ihrem Inneren aussah.

Alexiels Augen weiteten sich und sie sah sich hektisch um. Sie ging weiter in den Raum rein und sah sich um. Wo war sie??? War sie nicht hier??? Eine leise Erkenntnis schlich sich in ihre Gedanken, wogegen sie sich mit aller Kraft sträubte. Sie ist bestimmt zu Hause! In Sicherheit! Wie immer! Ihr konnte gar nichts passieren! Nicht ihr! Nicht ihrem Herzchen!!!

Tarjila kam auf die Solitus zu und sie nahm die Kleine stumm in die Arme. Alexiel wehrte sich, wollte sich von ihr lösen, aber die Ärztin hielt sie einfach weiter fest.
"Nein. Niemals. Nicht sie. Bitte, nicht sie." Sie schaffte es, sich zu befreien und sah alle nacheinander an. Warum sagten sie nichts? Nicht einmal Onkel Devin gab die Bestätigung. Monique starrte ihn an. "Nicht sie! Sag mir, das er sie nicht hat!!!!"

Elmara stand auf, baute sich vor Alexiel auf und schnippte mit den Fingern rechter Hand einmal vor der Nase der Kleinen. "Führ dich nicht kindisch auf Kleine. Doch, Arnall hat Herzchen in der Gewalt." Die Enforcerin sah Elmara an und lachte fassunglos. Immer noch wehrte sich ihr Verstand gegen die Akzeptanz des eben gehörten. Sie lachte lauter, immer noch fassungslos. Das konnte, durfte einfach nicht wahr sein! Sie fühlte sich hilflos. Und sie lachte weiter. Elmara sah sie verwundert an, zuckte mit den Schultern und setzte sich wieder auf ihren Platz. Tarjila holte aus ihrem Arztkoffer ein Beruhigungsmittel und injizierte es der Kleinen. Besser sie schlief erst mal bevor ihr hysterischer Anfall ganz durchkommen konnte.

Geändert von Alexiel Nightw. (08-07-2009 um 13:35 Uhr).
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Alt 08-07-2009, 13:20   #29
Shalima
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*beide daumen hoch*
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R.I.P. [Tower Battle Outcome] Notum Wars Update: The neutral organization Angels of Rubi-Ka (Gamigo) lost their base in Parnassos.


Shalima: Stolz ein Fixer zu sein
...I'm Back...muhahaha
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Alt 09-07-2009, 11:44   #30
Dyani
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*gespannt aufs nächste wart*
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